Hühners Himmel

 

 

  

 

Leider scheinen nicht alle Zwerg-Hühner so furchtbar langlebig zu sein. Einige unserer Hennen und Hähne sind schon ins Jenseits geflogen, aber bei uns  durchaus noch in lebhafter ..... und fast immer auch in guter ..... Erinnerung.

 

 

 

 

 

 Pauline

März 2010  bis  05. Februar 2017

Paulines Fotoalbum

   

 

 Gekauft haben wir Pauline in Krefeld, wo sie im März 2010 zur Welt kam. Sie war sozusagen ein Unfall, weil sie nicht in der Brutmaschine ausgebrütet wurde sondern eine der Hennen sich ausnahmsweise zum Glucken hingesetzt hat was für diese Rasse eher selten ist. Sie war kleiner und schmächtiger als ihre Geschwister aus der Maschine und am Anfang sah sie eher aus wie eine kleine weiße Taube. Aber in Wahrheit war sie ein Zwerg-New-Hampshire-Huhn in weiß. Fidel, gesund und neugierig. Allerdings weigert sie sich bis zum Schluß beharrlich, sich zum Schlafen auf die Stange zu setzten. Aber gut ..... ich würde nachts auch nicht gerne auf einer Stange sitzen müssen. Pauline wurde fast sieben Jahre alt und in den letzten Jahren hat sie eigenltich keine Eier mehr gelegt. Und zahm war sie auch nicht. Aber das war nicht wichtig. Sie war eine bezaubernde kleine Henne. Ruhig, genügsam, gut verträglich und manchmal auch neugierig .....

und sie wird uns fehlen.

      

 

 

 

 

   

Nyssi

Frühjahr 2016  bis  02. Februar 2017

Nyssis Fotoalbum

  

 

 

 Nyssi war eine Fund-Henne. Eine liebe Kollegin meines Mannes entdeckte sie im Juli 2016 in ihrem Garten ohne dass sie wusste woher das Küken kommt. Eine Befragung der Nachbarschaft brachte kein Ergebnis. Darum zog Nyssi bei uns ein. Ihren Namen bekam sie von Ihren Finderinnen. Hinter dem Grundstück der Kollegin floss ein kleiner Wasserlauf der "Nyssbach" hieß. Und da die Henne wohl von dort über den Gartenzaun gekommen ist hat sie von den beiden Töchtern der Kollegin den Namen Nyssi bekommen :)  Anfänglich ging es Nyssi sehr schlecht. Sie hatte Luftröhrenwürmer und eine Infektion und konnte nur schwer atmen. Darum wurde sie tierärztlich behandelt und so ging es ihr bald besser. Leider hat dieser Parasitenbefall Schäden an der Lunge hinterlassen. Darum war sie sehr kurzatmig und saß mehr als dass sie stand oder lief. Da sie sich so kaum gegen andere Hennen wehren konnte lebt sie getrennt von den anderen Hühnern frei bei uns im Garten. Das war auch aus einem weiteren Grund notwendig: Nyssi war ein französisches Masthuhn und aufgrund ihrer Zucht über alle Maßen verfressen. Hätte sie bei den anderen Hennen freien Zugang zum Futter gehabt wäre sie in kürzester Zeit geplatzt. Nyssi war von Anfang an sehr zutraulich und verschmust obwohl sie als Küken sicher nicht all zu viel Gutes von Menschen erfahren hat. Und so außergewöhnlich ihre Weg zu uns war so war auch ihre Farbe: gelb-porzellanfarbig. Diesen Farbschlag gibt es kaum. Wir hatten schon damit gerechnet dass Nyssi aufgrund ihrer Abstammung und der Lungenschäden nicht all zu alt werden würde. Wir waren dennoch glücklich darüber dass sie bei uns war  denn sie hatte einen bezaubernden Charakter. Sie hat sich mit unseren beiden Hunden um die Futterkrümel gestritten die ich den Hunden immer mal wieder zum Suchen auf der Wiese verteilte und sie war überaus neugierig wie es wohl in unserem Haus ausshiet. Wenn wir nicht aufgepasst haben stand sie in unserem Wohnzimmer und inspizierte die Räumlichkeiten. Wenn wir aus der Terrassentür heraus kamen spurtete sie auf uns zu in der Hoffnung auf ein paar Leckerbissen.  Und sie liebte meine Liege im Garten :)  Dort saß sie regelmäßig und genoss die Sonne. Sie wird uns fehlen.

 

 

 

  

 

Winifred

16. Abrill 2013  bis 31. Oktober 2016

Winifreds Fotoalbum

  

 

Winifred wurde von meiner Brutmaschine ausgebrütet und sie war eine bildschöne silberfarbig gebänderte Zwerg-Plymouth-Rocks-Henne. Diese Rasse in diesem Farbschlag wollte ich schon ganz lange haben. Winifred war das erste Küken das ich selber großgezogen habe ...... ohne Glucke. Das war nicht so geplant. Ich hatte mich mit dem Kauf der Bruteier verkalkuliert und letztendlich blieb mir nichts anderes übrig, weil zu dem Zeitpunkt alle meine Damen das Brüten verweigert haben. Das Ergebnis war ein zeitweise sehr zahmes Tierchen ...... genauer gesagt: zahm immer dann wenn es ihr gerade in den Kram passt. Außerdem war sie neugierig, freundlich und wie gesagt bildschön. Sie war die beste Freundin von Walburga. Auch wenn Winifred Walburga gelegentlich hackte waren die beiden doch so ziemlich unzertrennlich und fast immer nur im Doppelpack anzutreffen. Woran die kleine Hennen gestorben ist kann ich nicht sagen. Es ging sehr schnell und unerwartet. Wir haben sie in unserem Garten beerdigt.

    

 

 

 

Balduin

18. Mai 2014 - 17. September 2016

Balduins Fotoalbum

  

 

 

Balduin war der einzige Überlebende aus zwei Brut-Versuchen und der Bruder von Anna. Ich habe zwei Anläufe gebraucht um an Bruteier von roten Seidenhühnern zu kommen bei denen sich in der Brutmaschine auch etwas tut. Die beiden Resultate die am 18. Mai 2014 ihre Eier zerbrachen waren Anna und eine vermeintlich zweite Henne die ich anfänglich Leonie nannte. Leonie war aber in Wahrheit ein Hahn und hieß fortan Balduin. Mehr Küken sind nicht geschlüpft weil die Post wahrhaft erschütternd gearbeitet hatte. Balduin war sehr anhänglich und zutraulich und außerdem war er ein wunderschöner roter und prachtvoller Seidenhuhn-Hahn. Ruhig, souverän, moderat und friedlieben. Und ich war wirklich froh, dass wenigstens ein rotes Seidenhuhn bei mir geblieben ist. Das Zusammenführen mit dem damals eigentlichen Chef im Stall ..... Nepumuk ..... verlief recht unspektakulär. Die beiden haben sich ein-zwei Mal angesprungen. Danach war Balduins Überlegenheit eindeutig. Nepumuk ist ihm aus dem Weg gegangen und Balduin hat Nepumuk in Ruhe gelassen solang er keine größenwahnsinnigen Aktionen unternommen hat. Hähne können also partiell vernünftig sein :)  Die zwei haben sich lediglich gegenseitig von den Hennen geschubst. Dabei konnte ich mir selten das Lachen verkneifen.  Einige Zeit später wurde Nepumuk zur Hähnchensuppe transformiert, weil er uns Menschen ständig angegriffen hat. Balduin war dann also alleiniger Chef im Hühnerstall. Den wirklich einzigen Nachteil den er hatte: Er war zu schwer! Mit seinen über zwei Kilo war er für ein Seidenhuhn wirklich sehr stattlich. Und eigentlich war er zu schwer für meine Damen die doch ziemlich unter ihm litten wenn er auf sie hüpft. Darum bekam er sein eigenes etwas kleineres Gehege mit etwas größeren und kräftigeren Damen. Benannt habe ich ihn nach unserem aller ersten Hahn der ebenfalls sehr ruhig und freundlich war. Leider hat Balduin seinen tollen Charakter nicht behalten. Er wurde im Laufe der Jahre zunehmend angriffslustiger. Darum brachten wir ihn am 17.09.2016 zu einem Geflügelhändler. Vielleicht möchte irgendjemand haben.

 

    

 

 

Valerie

26. Mai 2011 - 10. August 2016

Valeries Fotoalbum

   

 

 

Valerie war eine wunderschöne Zwerg-Brahma-Henne in isabellfarbig gebändert und sie war das zweite Huhn das bei uns das Licht der Welt erblickte. Sie wurde von Hulda am 26. Mai 2011 ausgebrütet und gut versorgt. Die Eier hat uns ein netter Züchter zugeschickt. Und es ist ein Glücksfall das sie überhaupt geschlüpft ist. Denn die Henne die ihr Ei ausbrüten sollte ..... Franzi ...... starb plötzlich vermutlich an einem Schlaganfall während der Brut. Dabei sind alle Eier unter ihr erkaltet und abgestorben. Aber da sich Hulda ebenfalls zum Glucken entschieden hatte, habe ich ihr drei Eier abgegeben. Dabei war auch Valerie. Sie hat also bei Hulda im Ei überlebt. Valerie war sehr zutraulich und verschmust. Wenn ich ins Gehege kam stand sie schon bereit, hackte mir auf die Füße und wollte gekrault werden. Vorzugsweise am Kopf. Vorübergehend war sie diejenige die am häufigsten von den anderen Hennen gescheucht wurde wenn gerade keine Küken für diesen Zweck zur Verfügung standen. Aber nach dem neue junge Hennen dazu kamen hat sich das geändert. Später scheuchte sie selber schon mal die eine oder andere Henne durchs Gehege ...... huhn lernt eben dazu. Allerdings vertraute sie bis zum Ende ihren eigenen Flügeln nicht so ganz ..... oder sie hat Höhenangst. Wenn sie auf erhöhten Plätzen saß zögerte sie teilweise stundenlang bevor sie sich traute herunter zu hüpfen ...... dieser kleiner Angsthase. Sie war insgesamt nicht so furchtbar geschickt und stolperte auch öfters über ihre eigenen Füße. Gestorben ist sie an einern sehr heftigen Sinusitis von der sie sich leider nicht mehr erholt hat. Sie wird mir fehlen.

  

 

 

  

Hedwig

16. Mai 2014  - 10. August 2016

 Hedwigs Fotoalbum

   

 

Hedwigs Tod ist ein furchtbarer Verlust. Das Hühnchen gehörte zu meinen absoluten Lieblingshennen. Sie war eine unersättliche Schmuserin und ist deshalb öfters mal mit Sophie aneinander geraten. Wann immer ich im Gehege war ist sie da gewesen und zeigt dass sie gekrault werden möchte. Meistens ist sie mir einfach auf den Schoß gehüpft und hat sich unter meinen Ärmel gehuddert und lies sich püngeln. Sie erblickte am 16. Mai 2014 das Licht der Welt und war genau das Hühnchen was ich mir vorgestellt hatte. Ich hatte auf einer Ausstellung in Köln eine Zwerg-Niederrheiner-Henne in gelbsperber gesehen die beeindruckend gelassen und zutraulich war. Den Züchter dieser Henne habe ich in Bad Honnef besucht und Hedwigs Ei gekauft. Und daraus ist ein richtig tolles Tierchen geworden. Hedwigs Federkleid war mehr ganz gelb als gelbsperber. Die hellen Tupfen sind nicht wirklich zu sehen ..... aber das ist egal. Sie war schon länger krank. Einmal konnte ich sie wieder aufpäppeln aber beim zweiten Mal gab es keine Chance mehr. Wir haben sie schweren Herzens erlöst .... mit leider nur zwei Jahren.

 

   

 

  

 

Johanna

14. Juli 2015  - 08. August 2016

Johannas Fotoalbum

   

 

 

Johanna war ein große Araucana-Hennchen in silberhalsig. Das ist ein wirklich schöner Farbschlag mit einer sehr interessanten Zeichnung. Und so besonders Johannas Farbe war so auffällig waren auch ihre Eier: hell türkisfarben. Das ist bei Araucana-Hennen so Tradition. Ebenso hatte Johanna eine Art Backenbart und keinen Schwanz. Sie war also rund herum eine recht eigenwillige Angelegenheit. Das Huhn war echt toll.  Johanna kam am 14. Juli 2015 aus ihrem Ei heraus. Zusammen mit ihren Schwestern Lilli und Roberta. Alle drei habe ich mit der Hand aufgezogen. Johanna war durchaus kraulbegeistert aber auch ein wenig zögerlich und ängstlich. Sie ging gerne erstmal auf Abstand und nähert sich dann wenn die Luft rein war um sich schmusen zu lassen. Den anderen Hennen ging sie eher aus dem Weg. Gestorben ist sie beim Tierarzt. Der hat sie eingschläfert weil es keine Hoffnung mehr gab. Sie hatte seit Tagen weder gefressen noch getrunken und hatte den selbern sonderbar giftgrünen Durchfall wie Marlen und Lilli vor ihr. Durch eine Obduktion wird sich hoffentlich endlich klären was das für eine Erkrankung ist. Dann kann ich ...... dank Johanna ....... die anderen Hennen vielleicht davor schützen.

  

  

 

  

 

Trude

März 2014 - 04. Juli 2016

Trudes Fotoalbum

   

 

Turde war eine bezaubernde kleine Zwerg-Welsumer-Henne in vermutlich rost-rebhuhnfarbig. Ich habe sie am 15. Juni 2014 auf einer Geflügelausstellung in Merbeck gekauft. Dort wollte ich eigentlich Seidenhühner verkaufen. Das habe ich auch getan und zudem habe ich Trude mit nach Hause gebracht ...... ungeplanter Weise. Sie saß in einem Käfig mit sieben anderen Hennen. Und sie fiel mir ins Auge, weil ihr Gefieder am Körper heller war als das der übrigen Hühner. Ein Züchter würde das wohl eher als Fehlfarbe bezeichnen. Ich fand es besonders hübsch. Darum habe ich sie mitgenommen. Trude war eine sehr ruhige und ausgeglichene Henne. Sie war  zutraulich und neugierig und sie konnte sich durchsetzten ...... hatte das aber nicht unbedingt nötig. Ein wirklich schöner Charakterzug. Sie war auch sehr freiheitsliebend und übersprang den Zaun des Hühnergeheges um im Garten Gras zu fressen oder einfach nur um dem nervigen Hahn auszuweichen. Außerdem legte sie fantastisch große Eier obwohl sie doch eher klein von Statur war. Ich vermute dass sie im Februar oder März 2014 geschlüpft ist ..... leider habe ich vergessen den Züchter zu fragen. Gestorben ist das liebe Tier vermutlich an Leukose. Ich habe sie erlöst nach dem keine Heilung mehr in Sicht war.

  

 

 

 

 

Irmchen

07. Juli 2012 - 17. Mai 2016

Irmchen Fotoalbum

  

 

 

 Irmchen war insgesamt eher zarte und vorsichtig. Nicht so sehr vom Körperbau aber durchaus vom Gemüt her. Sie war eine reinrassige Zwerg-Wyandotten-Hennen in braun porzellanfarbig ..... darum hatte sie so viele weiße Pünktchen auf dem Gefieder. Das ist ein Farbschlag, der bei mir immer für gute Laune sorgt, weil ich die hellen Tupfen so goldig finde. Irmchen hatte sich am 07. Juli 2012 in unserem eigenen Stall aus ihrem Ei befreit. Und ausgebrütet und versorgt wurde sie damals auf vorbildliche Weise von meiner Meister-Glucke Emelie. Ich habe zwei Anläufe gebraucht um Irmchen unter den Küken des F-Schlupfes auszuwählen. Zuerst hatte ich mich dazu entschieden zwei Prachtexemplare zu behalten die sich im Nachhinein BEIDE als Hähne entpuppten. Netter Versuch !!! ...... und ein wenig peinlich für mich, dass ich einen Hahn nicht von einer Henne unterschieden kann. Aber Irmchen war dann definitiv eine Damen, denn sie legte Eier ...... wunderhübsche große braune Eier ...... und das könnten Hähne nur einmal, wenn überhaupt ...... oder ? Irmchen ist ihr ganzes Leben bei uns eher scheu gewesen. Nur in den letzten Wochen wurde sie mir gegenüber zahmer und zutraulicher. Sie ließ sich schließlich sogar auf den Arm nehmen. Seit einiger Zeit  wirkte sie immer ein wenig zurückgezogen und noch stiller als sonst. Bis ich sie dann am Vormittag des 17. Mai tot im Stall fand. Es sah so aus als sei sie nachts tot von der Stange gefallen. Ein schäner Tot ...... hoffe ich. Sie wird mir fehlen und den Kindern auch. Denn Irmchen war die erklärte Lieblingshenne von zwei Mädchen aus der Nachbarschaft.

 

   

 

 

 

Marlene

13. März 2014 - 17. März 2016

Marlenes Fotoalbum

  

 

 

Marlene war wie Nepumuk und Emma am 13. März 2014 aus ihrem ovalen Erstwohnsitz ausgezogen und war eine Seidenhuhn-Hennen in grau-schwarz-gemischt. Sie war das erste Küken dass von diesem Brutdurchgang schlüpfte und sie sah mit ihrem Schopf aus wie ein kleiner Punker. Marlene war ein wenig kleiner als ihre Geschwister, zurückhaltend und eher ängstlich. Wenn irgend etwas unerwartete geschieht rennte sie zuerst einmal weg um dann aus der Entfernung oder einem sicheren Versteck heraus zu schauen was los ist ...... auch nicht verkehrt. Obwohl ich sie ebenfalls mit der Hand aufgezogen hatte und sehr viel Überzeugungsarbeit, Ruhe und Ausdauer aufbrachte ist sie nie wirklich zahm geworden. Wenn ich mich langsam näherte lief vor mir weg. Ihr Lieblingsplatz war  irgendwo tief unter einem Busch. Zu den anderen Hennen war sie dagegen immer mal wieder ziemlich zickig und sie machte stets ein riesen Specktakel wenn sie ein Ei gelegt hatte. So laut wie sie hat sonst keine Henne gegackert. Ich habe auch lange nach dem passenden Namen für sie gesucht. Aber Marlene war glauben ich doch der richtige. Um ihren zweiten Gebrutstag herum wurde sie sehr ruhig und kauerte sich in irgend welchen Ecken. Sie fraß kaum noch und legte keine Eier mahr. Darum setzte ich sie bei uns im Haus in den Kükenstall um sie aufpäppeln und mit Medikamenten versorgen zu können. Leider hat sich ihr Zustand auch nach vier Wochen Pflege nicht verbessert. Darum habe ich sie erlöst. Anderenfalls wäre sie wohl verhungert.

 

  

 

   

 

Emelie

04. März 2015 - 31. August 2015

Emelies Fotoalbum

    

 

 

Emelie war ein Zwerg-Sussex-Hühnchen in grausilber und sie war schon die zweite Henne die ich in dieser Farbe und von dieser Rasse bei mir beherbergen durft. Unsere erste Emelie war so bezaubernd dass es dringend eine Nachfolgerin  braucht. Ich habe einen sehr netten Züchter aus den Niederlanden gefunden der mir die Bruteier zugeschickt hat ohne dafür etwas zu verlangen. Das ist selten und überaus nett .... passend zum bezaubernden Charakter der Hühnerrasse. Leider hat sich von den zehn Bruteiern nur dieses eine einzige Ei entwickelt und das ist phantastischer Weise unser liebe Emelie geworden. Der Züchter war der Meinung dass es keine Zufälle gibt als ich ihm davon berichtete  :)  Und da war sie nun: Emelie II. Sie kam am 04. März 2015 aus ihrem Brutei heraus. Mal davon abgesehen dass die Federzeichnung wirklich sehr schön ist haben die Zwerg-Sussex-Hühner einen wunderbaren Charakter. Sie sind überaus friedfertig, fast aggressionslos, sehr sanftmütig und liebenswert. So war auch diese unsere Emelie. Dazu war sie vorsichtig, zurückhaltend und recht scheu. Das hatte wohl auch damit zu tun dass sie gemeinsam mit den beiden Ayam-Cemani-Krwallschachteln Karla und Klara geschlüpft und in den ersten zwei Wochen gemeinsam mit ihnen aufgewachsen ist. Die beiden waren von Beginn an sehr schreckhaft und ein wenig hysterisch und das hat Emelie offenbar zusätzlich geprägt. Auch wenn Emelie eher weg als da war so war sie doch eine wunderbare kleine Hennen. Und wer weiß ....... vielleicht hätte sich sie im Laufe der Zeit ein wenig mehr Vertrauen und Mut gefasst. Gestorben ist das arme kleine zarte Hühnchen als es gerade mal fünf Monate alt war. Am  Abend habe ich sie im Gehege gefunden als ich den Stall zumachen wollte. Sie hielt den Kopf ganz merkwürdig schief so als wolle sie mit dem rechten Auge den Himmel beobachten. Und sie wirkte sonderbar verwirrt. Ich brachte sie in einer Transportbox in unser Arbeitszimmer. Ich konnte keine äußere Verletzung erkennen aber sie konnte den Kopf nicht mehr gerade halten. Er war ständig um etwa 90 Grad gekippt. In der Nacht fing sie in ihrer Box an zu zucken und unkoordiniert zu flattern. Sie konnte ihre Bewegungen nicht mehr beherrschen und sie bog den Kopf immer weiter herum. Um 1.00 Uhr nachts habe ich sie schließlich erlöst nachdem klar war dass sie nur noch litt. Was sie hatte ...... eine Schlaganfall vielleicht ? Kurz zuvor war ich noch im Gehege und alles war normal. Und von einem auf den anderen Augenblick war alles vorbei.

Sehr sehr traurig !!!

   

 

 

 

 

Evelin

17. August 2011 - 28. Juni 2015

Evelins Fotoalbum

    

 

 

Evelin war ein Zwerg-Cochin-Hühnchen in schlichtem Weiß und im Gegensatz zu ihrer Schwester Elfriede ohne Locken. Und sie war ein ganz bezauberndes kleines Wesen. Sie gehört zu den ruhigeren Vertreterinnen ihrer Rasse und war eher vorsichtig, friedfertig, verschmust und ein wenig unsicher ..... und manchmal auch ein bisschen hysterisch ..... aber überaus liebenswert und wirklich sehr hübsch. Sie brütete wie alle Zwerg-Cochin-Hennen sehr gerne war dabei aber leider ziemlich nervös und zetert in der Gegend herum wenn man sie anfassen wollte...... hysterisch halt. Und da sich das bestimmt auf den Nachwuchs übertragen hätte durfte sie halt eben keine Küken ausbrüten. Gestorben ist sie sehr schnell und unerwartet. Sie saß einen Tag lang still und zusammen gekauert auf einem der Unterstände halb in einem Busch versteckt und hatte grünen Durchfall. Ich habe sie ins Haus geholt und mit Medikamenten versorgt ....... leider zu spät. Am nächsten Tag ist sie gestorben. Ich fand sie tot in der Transportbox. Eine Stunde zuvor hatte ich sie noch auf dem Schoß und habe sie ausgiebig gestreichelt. Arme kleine Evelin ..... sie wird mir fehlen.

 

  

 

 

 

Nepumuk

13. März 2014 - 30. März 2015

Nepumuks Fotoalbum

    

 

 

Nepumuk war unser neuer Hahn im Stall ..... nach dem Oskar so kläglich versagt hat. Er war ein Seidenhuhn-Hahn in verschiedenen Farben .... rot, weiß, grau ..... irgend so ein bildschönes Gemisch. Er schlüpfte am 13. März 2014 und wurde von mir per Hand aufgezogen. Deshalb war er vorerst sehr zahm und zutraulich, zurückhaltend und neugierig. Den Damen gegenüber war er recht moderat.  Trude war seine absolute Lieblingshenne die er ständig beglücken wollte. Bei der restlichen Damenwelt setzte er sich durch aber riss dabei keine Federn aus und ich glaube die Hennen war mit diesem Hahn recht zufrieden. Den Rest seines Jobs machte er auch ganz guten. Er warnte vor Gefahren und kräht schön tief melodisch und nicht zu laut. Manchmal ließ er auch eine Art Knurren hören ..... ich weiß aber immer noch nicht was das bedeuten sollte. Nur das Locken der Hennen zu Leckerbissen hatte er nicht so ganz verstanden. Er versuchte immer den Mädels irgend welche nicht essbaren Ding anzudrehen ..... Stöckchen, Steinchen, ungenießbare Stängel. Die wirklich leckeren Sachen fraß er dann lieber selber auf. Mit etwa einem Jahr veränderte sich dann sein Charakter recht rabiat. Trotz aller Bekehrungsversuche unsererseits hat er leider nicht mehr auseinander halten können wem er freundlich gegenüber sein sollte und wen er zu vertreiben hatte. Er griff immer häufiger mich und meine Mann an, um uns in die Flucht zu schlagen. Das hat nicht funktioniert. Und als wir die Nase voll und die Hände blutig hatten landete der bildschöne Hahn im Topf. Es ist wirklich nicht einfach einen freundlichen und vernunftbegabten Hahn zu finden. Vielleicht haben wir mit Balduin mehr Glück.

 

  

 

 

   

Anna

18. Mai 2014 - 15. Oktober 2015

Annas Fotoalbum

    

 

 

Anna war in jeder Hinsicht ein bemerkenswertes kleines Huhn. Ich habe zwei Anläufe gebraucht um an Bruteier von roten Seidenhühnern zu kommen bei denen sich in der Brutmaschine auch etwas entwickelt. Das Resultat war Anna und eine vermeintlich zweite Henne die ich Leonie nannte. Leonie war aber in Wahrheit ein Hahn. Also blieb alleine Anna übrig. Mehr Küken sind nicht geschlüpft weil die Post wahrhaft erschütternd arbeitet. Die kleine hübsche Henne war von Anfang an schwächlicher als ihr Bruder. Ich habe mehrfach Sorge gehabt ob sie überhaupt durch kommt und war einige Male mit ihr beim Tierarzt. Schließlich hat sie sich gefangen. Aber ihr Knochenskelett hat sich fehlentwickelt, so dass sie eine Art Buckel und ein verkürztes Beinchen hatte und nicht richtig laufen konnte. Aber sie fühlte sich wohl und kam zuerst auch gut zurecht. Also habe ich ein bezauberndes kleines rotes körperbehindertes Seidenhuhn mehr in meinem Gehege gehabt. Anna war unendlich verschmust aber ansonsten eine sehr zurückhaltende Henne die erstmal abwartete und beobachtete. Da sich ihre Knochenverkrümmung langsam verschlimmerte war sie deutlich eingeschränkt und versteckte sich schließlich nur noch vor allem und jedem. Und letztlich verbarg sie sich dauerhaft im Legenesterstall. Wir haben sie schließlich getötet ..... ob das richtig war weiß ich nicht. Ich zweifel immer noch aber ich habe keine andere Lösung gefunden.

 

  

 

 

 

 Lilli

 

30. Julie 2013 - 15. Oktober 2014

 Lillis Fotoalbum

   

 

 

Dieses bezaubernde Tierchen war eine Zwerg-Wyandotten-Hennen in einer Mischung aus lachsfarbig und braun porzellanfarbig. Sie war sehr zutraulich und richtiggehend anhänglich, weil ich sie in Handaufzucht gänzlich ohne Glucke großgegezogen habe. Sie war recht vorsitzig aber dennoch gut verträglich mit den übrigen Hennen. Und sie schimpft und meckert permanent in der Gegend herum ..... eigentlich zu jeder Gelegenheit. Lilli war die Tochter von Robert und Irmchen und ..... oder Ilse. Wobei sich die Lachsfarbe des Vaters wohl doch deutlicher durchgesetzt hat als die mütterlichen weißen Tupfen auf brauner Feder. Sie war die Schwester von Greta und anfänglich waren die beiden Damen kern gesund. Bis Lucy sich eine heftige Infektion einfing und Lilli sich ansteckte. Trotz mehreren Arztbesuchen, vielen Medikamenten und noch mehr Mühe sie gesund zu pflegen half alles nichts ...... leider, leider, leider.
 

   

 

 

 

 Luci

April 2009 - 26.August 2014

Lucis Fotoalbum

   

 

 

Das war Luci. Sie kam aus Essen und war ein Zwerg-Orpington-Huhn in schwarz .... unschwer zu erkennen. Geschlüpft ist sie im April 2009. Sie konnte kaum fliegen und war auch nicht all zu schnell zu Fuß unterwegs. Und sie war zu dick. Insgeheim wartete ich auf den Tag an dem sie in der kleinen Luke des Hühnerstalls stecken bleiben würde ....... böse ich weiß :)  Aber Luci war auch nicht immer nett. Sie war ziemlich frech zu den anderen Hennen. Sie scheuchte und hackte sie, wenn sie ihr zu nahe kamen und rupfte ihnen auch schon mal ein paar Federn aus wenn es draum ging besondere Leckerbissen zu verteidigen. Im Laufe der Zeit hatte sie sich neben Robert heimlichen zur Chefin gemausert. Sogar Leni hatte Respekt vor ihr und wich ihr aus. Und das will schon etwas heißen. Außerdem war sie scheu. Sobald ich in ihre Nähe kam war sie weg. Von Menschen hat sie scheinbar nicht all zu viel gehalten. Aber dafür legte Lucy auch im Winter Eier ...... jedenfalls manchmal ...... ein oder zwei oder so ...... oder auch mal nicht. Genauer gesagt: laut Rassestandard SOLLTE  sie das tun ..... wenn sie ausnahmsweis mal Lust dazu hatte. Gestorben ist sie durch unsere Hand. Sie hatte eine sehr ansteckende und überaus hartneckige Infektion der obern Atemwege. Vor zwei Jahren haben wir diese schon einmal in den Griff bekommen. Diesmal .... trotz mehrerer Arztbesuche und verschiedener Medikamente .... leider nicht. Darum hat uns der Tierarzt geraten sie zu erlösen. Das haben wir dann auch schweren Herzens getan.

 

   

 

 

 

 Leni

April 2010  -  09. August 2014

Lenis Fotoalbum

   

 

 

Meine liebe, liebe aller liebste Leni. Sie war ein Sulmtaler-Zwerghuhn in blau-weizenfarbig. Wobei das "blau" nichts über ihren geistigen Zustand aussagte :)  Wir haben sie bei einem Züchter in den Niederlande gekauft und sie ist im April 2010 geschlüpft. Leni war sehr zutraulich, neugierig und überaus verschmust. Man konnte sie stundenlang auf dem Arm halten und kraulen. Dann machte sie die Augen zu und genoss. Den anderen Hühnern gegenüber war sie allerdings ziemlich durchsetztungsfähig und eine der führenden Hennen in unserer Hühnerschar. Die Nachbarskinder hatten sie "Bob Marley" getauft wegen ihres Schopfes. Ihr größtes Hobby war es Küken zu scheuchen und beim Umgraben des Geheges auf Regenwürmer zu lauern. Diese kleine Henne hat in den letzten zwei Monaten immer mehr abgebaut. Sie schwankte beim Laufen und konnte sich schließlich kaum noch das Gefieder putzen ohne umzufallen. In den letzten Tagen wollte sie auch nicht mehr auf der Sitzstange schlafen. Als offensichtlich war, dass sie nicht mehr lange zu leben hat und immer dünner und schwächer wurde haben wir sie erlöst. Sie war eine meiner absoluten Lieblingshennen und ich vermisse sie sehr. Ich habe sie bei uns im Wald begraben und einen Busch mit gelben Bommel-Blüten auf ihr Grab gepflanzt. Diese Bollel-Blüten erinnern mich an ihren kleinen Schopf und ich muss immer ein wenig schmunzeln wenn ich den Busch sehe.

 

  

 

 

 

Oskar

30. Juli 2013 - 13. April 2014

Oskars Fotoalbum

    

 

 Oskar ist bei uns in weniger guter Erinnerung. Er war ein Kinder von Robert und Irmchen und ..... oder Ilse. Also ein reinrassiger Zwerg-Wyandotten-Hahn in einer Mischung aus Lachsfarbe des Vaters und mütterlichen weißen Tupfen auf brauner Feder. Anfänglich war er ziemlich anhänglich und anhänglich. Ich habe ihn zusammen mit seinen beiden Schwestern Lilli und Greta III ohne Glucker per Hand aufgezogen. Und wäre er nach seinem Vater gekommt wäre er ein wahres Prachtexemplar geworden.  Leider hat er sich aber nicht zu einem moderaten, friedfertigen Ordnungshüter der Hennen entwickelt sondern zu einem Tyrannen, der die Hennen malträtiert und aufs Übelste gerupft hat. So etwas sollte man als Hahn bei uns nicht tun. Und das ist auch Oskar schlecht bekommen. Ich habe ihm einige Monate Zeit gegeben, aber da er sein Verhalten nicht verändert hat und die älteren Damen arg unter ihm gelitten haben, wurde auf demokratische Weise abgestimmt ..... und Oskar hat verloren. Wir haben also am 13. April 2014 einen leckeren Tyrannen-Hähnchen-Braten genossen.

  

  

 

 

 

Robert

Mai 2009 - 18. Oktober 2013

Roberts Fotoalbum

  

 

Ihn haben wir zusammen mit Greta bei einem Züchter in Elmt gekauft der uns sagte, dass Robert im Mai 2009 geschlüpft ist. Robert hatte in Ausstellunge schon Preise gewonnen, weil er so hübsch war. Wir haben ihn nach einem sehr lieben Freund benannt. Unser Robert nun war ein Zwerg-Wyandotten-Hahn in lachsfarbig und er beglückte seine Hennen jeden Morgen und jeden Abend. Leider riss er ihnen dabei die Kopffedern aus, weil er sich sonst nicht festhalten konnte und von seinen Damen wieder herunter rutschte ...... ist halt Mist ohne Hände. Außerdem bewachte er unsere Hühner sehr gut. Er sorgte für Ordnung, wenn die Weibsbilder sich mal wieder zankten. Er passte auf die Küken auf, wenn welche da waren. Er warnte vor Greifvöglen die am Himmel standen. Er krähte, wenn jemand zu nah an das Gehege heran kam der keinen Salat mitbrachte und er vertrieb todesmutig jeden fremden Eindringling aus seinem Reich ...... leider auch die lieben Freunde, die unser Federvieh versorgen, wenn wir in Urlaub fahren. Also unser Robert war unverzichtbar. Leider hat sich sein Gesundheitszustand in kurzer Zeit so rapide verschlechtert, dass wir ihn schließlich erlöst haben. Wahrscheinlich wäre er sonst erstickt, denn in seinen letzten Tagen hat er ständig geröchelt, geschwankt, der Kamm wurde bläulich  und er konnte sich nur noch mühsam auf den Beinen gehalten. Jetzt werden seine Damen ohne ihn auskommen müssen. Aber er hat einen Erben hinterlassen: Oskar. Sein Sohn wird sicherlich ein würdiger Nachfolger für ihn werden.

 

  

 

 

 

Ilse

07. Juli 2012 - 03. August 2013

Ilses Fotoalbum

   

 

 

Unsere Ilse hat uns auch verlassen. Sie war eine Schwester von Irmchen und somit ebenfalls eine reinrassige Zwerg-Wyandotten-Hennen in braun porzellanfarbig. Emelie hat sie liebevoll ausgebrütet und versorgt. Ich habe zwei Anläufe gebraucht, um Ilse unter den Küken des F-Schlupfes auszuwählen. Zuerst hatte ich mich für zwei andere Tiere entschieden die sich im Nachhinein beide als Kerle entpuppten. Beim zweiten Anlauf habe ich dann doch zwei Hennen erwischt. Ilse war eine eigensinnige und selbstbewußte Henne. Sie konnte sich nach kürzester Zeit problemlos durchsetzten und war nicht immer nur nett zu dem Rest des Truppe. Robert mochte sie aber sehr, darum hatte sie meistens einen kahlen Kopf. Und sie hat wunderbare große braune Eier gelegt. Aus einigen dieser Eier hat sie mit Robert zusammen Bruteier gebracht die ich ausgebrütet habe, so dass nun zwei ihrer Kinder weiter bei uns leben.

 

   

 

 

 

 Kunigunde

17. August 2011 - 03. August 2013 

Kunigundes Fotoalbum

   

 

Diese Henne hieß Kunigunde. Sie ging mir so auf die Nerven, dass sie rausgeflogen ist aus unserem Hühnerstall. Geschlüpft ist sie mit ihren Schwestern Elfriede und Evelin im August 2011. Und als ich damals die Hennen ausgesucht habe die von ihrem Schlupf bei uns bleiben durften hat sie sich noch dazu gemogelt. Sie war immer sehr zutraulich und anhänglich ....... fast wie ein Hahn. Ich habe es nicht übers Herz gebracht sie abzugeben, also ist sie geblieben. Sie war ein Zwerg-Cochin-Mix und WAR sehr verschmust. Wie sich später herausgestellte war sie tatsächlich überaus rabiat, hackte hemmungslos nach menschlichen Händen und neigte gelegentlich zur Selbstüberschätzung. Sie hatte sich also genau solange von ihrer besten Seite gezeigt, wie es nögit war um bleiben zu können ..... wirklich durchtrieben. Außerdem war sie als Glucke gänzlich talentfrei. Sie scheuchte und verprügelte ihre eigenen Küken so heftig, dass ich ihr nur eine Brut anvertraut habe, obwohl sie ein Cochin-Huhn war. Und eben weil sie ein Zwerg-Cochin-Hühnchen war brütete sie wie wahnsinnig ..... zu jeder passenden und unpassenden Jahreszeit. Und irgendwann war das Maß an Dreistigkeit und Zickerrei voll ...... also lecker Hühnersuppe.

 

 

 

 

 

  Emelie

 Mai 2009 - 16. Juli 2013

Emelies Fotoalbum

   

 

Unsere aller liebste Emelie !!! Dieses hübsche Exemplar stammte von einem Züchter aus Velen und ist im Mai 2009 zur Welt gekommen. Sie war ein Zwerg-Sussex-Huhn in grausilber. Emelie war eher schüchtern und zurückhaltend. Aber ebenso zutraulich und überaus friedfertig. Außerdem brütete sie sehr fleißig ...... sie war allerdings auch ein wenig ungeschickt. Wenn sie Küken hat trat sie manchmal auf sie drauf oder rannte sie über den Haufen, so dass die armen kleinen Knirpse laut piepsen und die Flucht ergreifen. Emelie war wirklich ein tolles Huhn !!! Sie starb an einer Entzündung der Eileiter und des Darmes. Vermutlich eine Fehlfunktion der Organe wegen Überzüchtung ...... wie so oft bei Rassehühnern. Ich werde das Tierchen wirklich vermissen.

  

 

 

 

 

  Henriette

Januar 2009 - 01. April 2013

Henriettes Fotoalbum

    

    

Unsere Henriette war ein Bielefelder-Zwerg-Kennhuhn und eines unserer ersten Hühner überhaupt ...... ein Huhn der fast ersten Stunde. Wir hatten sie auf einer Hühnerausstellung in Wegberg gekauft zusammen mit Adele. Henriette legt jede Menge tolle und große Eier. Von Streicheleinheiten hielt sie nichts statt dessen ging sie stiften, wenn man ihr zu nahe kommt. Aber sie liebte Regenwürmer über alles. Wenn ich mit der Mistgabel kam, um das Gehege umzugraben, wurde ich sie kaum noch los. Gestorben ist sie an einer Legedarmentzündung ...... trotz redlicher Bemühungen um ihre Genesung.

 

    

 

 

  

  Pseudo-Irmchen

10. Mai 2012 - 27.Dezember 2012

    

    

 

Irmchen ist im Mai 2012 zur Welt gekommen und ist illegaler Weise von Ottilie ausgebrütet worden. Ottilie hat sich dieses Ei organisiert, obwohl sie eigentlich gar nicht brüten sollte ... durfte .... wie auch immer. Und da Ottilie nach dem Schlupf auf tragische Weise ihr Leben verloren hat, und da Irmchen ein ausnehmend liebenswerter und anhänglicher Vogel war, durfte sie bleiben. Sie ist eine Kombination aus Robert und Valerie ..... oder Hilde ? Benannt habe ich sie nach meiner lieben Patentante Irmgard. Und dann habe ich festgestellt, dass Irmchen gar keine Henne sondern ein Hahn ist. Und da Robert der Chef im Stall ist, musste Irmchen ..... musste sie ..... er ..... auf jeden Fall musste es gehen,

das Tier.

 

  

 

  

 

Pseudo-Ilse

10. Mai 2012  - 27. Dezember 2012

     

    

 

Pseudo-Ilse hatte ein ähnliches Schicksal wie Pseudo-Irmchen. Ich wollte das Tier zuerst als Hennen behalten, bis ich feststellen musste, dass es ein Hahn ist. Ja, ja ....... peinlich, peinlich ....... passiert mir auch bestimmt nicht noch mal. Und das, wo ich bei Wilma alias Balduin so über den Geflügelhändler geschimpft habe, dem der Fehler bei dieser Rasse ebenfalls unterlaufen ist. Auf jeden Fall konnt Pseudo-Ilsa auch nicht in Roberts Reich bleiben. Und so hat er uns verlassen ...... zum Wohle der Hennen und zum Wohle der Nachbarn.

  

  

 

  

 

Hulda

Mai 2009 - 07. Juni 2012

Huldas Fotoalbum

   

     

 

Hulda war eines unserer ersten Hühner. Ein Geschenk von Freunden. Sie war eine Zwerg-Cochin-Henne in perlgrau. Rabiat, zickig, vorwitzig, neugierig und ...... meistens ...... sehr zutraulich. Ein wirklich wirklich tolles Huhn!  Eier legen war nicht so ihre Stärke, aber brüten konnte sie prima. Und auf ihre Küken passte sie sehr gut auf. Als Glucke war sie ein wahres Naturtalent! Leider hatte sie eine Kropfverstopfung ...... oder Entzündung, die ich zu spät bemerkt hatte und die wir leider nicht mehr in den Griff bekommen haben. Und das war das Ende von der süßen kleinen Hulda.

 

  

 

 

  

 Ottilie

17. August 2011 - 17. Mai 2012

Ottilies Fotoalbum

  

 

Ottilie war ein selbst ausgebrütete Zwerg-Cochin-Henne in schwarz-braun gelockt. Diesen Farbschlag gibt es nicht. Ottilie war also eine liebenswerte Mischung aus irgend welchen netten Zwerg-Cochin-Hühnern. Sie wurden bei einem Züchter in Herzebrock entworfen und war ein unerschrockenes, eigensinniges und unabhängiges kleines Huhn. Meistens erkundete sie auf eigene Faust das Gehege und scharrt unter irgendwelchen Büschen nach Essbarem. Gestorben ist sie bei einem tragischen Unfall. Sie blieb mit dem Kopf zwischen zwei Teilen eines kleinen Geländers in ihrem Kükenstall hängen und strangulierte sich dabei. Das Geländer sollte eigentlich die Küken davor schützen, von einem eingezogenen Brett herunter zu fallen, auf dem Wasser und Futter standen. Ihr wurde dieses Geländer im wahrsten Sinne des Wortes zum Verhängnis. Ich habe das Brett heraus genommen und weg geworfen.

 

   

 

   

 

Adele

Januar 2009 - August 2011

Adeles Fotoalbum

 

 

Adele ...... meine Liebe ...... habe ich auf dem Gewissen. Sie war ein Zwerg-Barnevelder-Huhn in schwarz-braun doppeltgesäumt und wir hatten sie seit

Juli 2009. Sie war enorm zutraulich und ebenso neugierig und vorwitzig. Das wurde ihr schließlich zum Verhängnis. Sie war kaum zu bremsen, wenn ich das Gehege mit der Mistgabel umgrub, weil sie die Regenwürmer haben wollte, die dabei zum Vorschein kamen. Dabei hielt sie gemeinsam mit Henriette und Hedwig regelrechte Wettrennen ab. Die drei stürzten sich auf alles, was wie ein Wurm aussah, so dass ich kaum arbeiten konnte. Im August 2011 habe ich sie mit der Mistgabel am Schnabel erwischt und so schwer verletzt, dass eine Heilung ausgeschlossen war. Das tat mir von Herzen leid und seit dem grabe ich das Gehege nur noch um, wenn die Hühner im Stall sind.

 

   

  

 

 

Franzi

Mai 2010 - Mai 2011

Franzis Fotoalbum

 

 

Franzi war ein Zwerg-Strupphuhn in rot, das gar nicht so leicht zu bekommen war. Diese Rasse wird nicht häufig gezüchtet, obwohl sie wirklich bezaubernd aussehen und sehr zutraulich werden können. Darum mussten wir ziemlich weit fahren, um sie zu kaufen. Franzi zog im Mai 2010 bei uns ein und war gleich eine von Roberts Lieblingshennen, was man an ihrem gerupften Federkleid und dem kahlen Kopf erkennen konnte. Im Mai 2011 hatte sie wohl so etwas wie einen Schlaganfall. Sie brütete gerade auf den Eiern von Valeries Geschwistern, als eines Tages die Pupille ihres rechten Auges ganz groß wurde und sich nicht mehr verkleinerte. Eine äußere Verletzung war nicht zu erkennen. Sechs Tage später lag sie morgens tot und erkaltet auf den ebenfalls kalten Bruteiern.

 

  

 

 

  

Greta II

Mai 2009 - April 2011

Gretas Fotoalbum

 

 

Greta war ein Zwerg-Wyandotten-Huhn in lachsfarben. Eine bemerkenswerte Henne. Ich hatte sie von einem Züchter in der Nähe gekauft der diesen seltenen Farbschlag züchtete ...... dieser Züchter lebt bedauerlicher Weise auch nicht mehr. Beim Kauf war Greta leider schon krank. Sie hatte ursprünglich eine Entzündung der Eileiter die sich trotz ärztlicher Behandlung auf den gesamten Organismus ausgebreitet und schließlich auch die Knochensubstanz angegriffen hat. Greta war von Anfang an sehr zutraulich und hat jeden Abend draußen vor dem Stall auf mich gewartet. Erst wenn ich da war um den Stall für die Nacht zu schließen ging sie mit mir zum Stall und dann rein. Als sie starb war es für sie eine Erlösung, aber für mich ein wirklich herber Verlust ..... meine kleine Perle.

 

  

 

   

 

Trude I

April 2008 - März 2011

 Trudes Fotoalbum

  

 

Trude war mit Hedwig zusammen eines unserer ersten Hühner. Sie hat wunderbar große Eier gelegt. So groß, dass ich mich immer gewundert habe, wie ein so kleines Wesen so große Eier zustande bringt .... das muss doch eigentlich weh tun .... oder? Wir hatten sie drei Jahre lang. Dann saß sie eines Tages aufgeplustert und apathisch im Gehege und es ging ihr zusehends schlechter. Was sie hatte wissen wir nicht aber nachdem der Tierarzt ihr nicht helfen konnte haben wir sie erlöst. Eines Tages werden wir bestimmt wieder ein Trude haben ...... denn diese Rasse ist echt Klasse !

 

  

 

 

 

 Rosalie

April 2009 - Juni 2010

Rosalies Fotoalbum

 

 

Rosalie war ein Zwerg-Orpington-Huhn in gelb. Sehr friedliebend, gemütlich, zutraulich und verschmust. Ein wirklich tolles Huhn das auch im Winter Eier legte. Nicht so furchtbar viele, aber immer hin. Sie kam zusammen mit Lucy zu uns und war eine meiner Lieblingshennen. Leider hatte sie eine Eileiterentzündung die wir nicht in den Griff bekommen haben. Sie legte nach einiger Zeit beständig Windeier und schließlich ging es ihr immer schlechter. Sie kauerte nur noch in der Ecke und litt offensichtlich. Also haben wir sie erlöst ....... schweren Herzens.

   

 

 

 

   

Balduin alias Wilma

August 2008 - Oktober 2009

Balduins Fotoalbum

 

Balduin haben wir von einem Geflügelhändler erworben, der entweder selber keine Ahnung von dieser Rasse hatte oder uns über den Tisch gezogen hat. Ich weiß nicht was besser ist. Wir wollten eigentlich eine Zwerg-Wyandotten-Henne kaufen.  Diese vermeintliche Hennen tauften wir Wilma. Und wir waren beeindruckt, wie gut Wilma sich gegen die anderen Hühner durchsetzten konnte. Wir haben erst zwei Wochen später  begriffen, dass Wilma keine Wilma sondern ein Balduin war, nämlich als er auf den anderen Hennen herum turnte. Also entweder ein Hahn oder eine lesbische Henne ...... wir vermuteten Ersters. Nach einer ausgiebigen Recherche im Internet bestätigte sich dieser Verdacht. Somit hatten wir nun einen Hahn ....... obwohl wir eigentlich nie einen haben wollten, um die Nachbarn nicht zu sehr zu strapazieren. Balduin hat nie gekräht und leider lebte er auch nur zwei Monate bei uns. Eines Morgens lag er tot im Stall. Er ist im Schlaf regelrecht von der Stange gefallen. Woran er gestorben ist, wissen wir nicht. Aber danach haben wir uns entschlossen, Robert zu kaufen.

 

  

 

 

 

Hedwig I

April 2008 - Oktober 2009

Hedwigs Fotoalbum

 

  

Hedwig war mit Trude zusammen unser aller erstes Huhn. Sie war eine Zwerg-Welsumer-Henne und wir hatten sie von Freunden übernommen, so zusagen als Second-Hand-Huhn. Hedwig sah schon so gerupft aus, als unsere Freunde sie von einem Geflügelhändler kauften. Der sagte, die Schwanzfedern würden bei der nächsen Mauser nachwachsen - taten sie aber nicht. Und der Schnupfen den Hedwig hatte ging auch nicht weg. Und den hat sie schließlich auch nicht überlebt. Dennoch war sie ein lebhaftes und agiles Huhn, das sofort zur Stelle war, sobald man mit einem Spaten auftauchte, weil es dann Regenwürmer gab. Und trotz ihrer Beeinträchtigungen hat sie wunderbare große Eier gelegt.

 

  

 

 

 

Martha

??? - Oktober 2009

Marthas Fotoalbum

 

  

Martha war ..... oder ist vielleicht auch noch ..... eine Zwerg-Italienerin in blond ..... neee ..... gold. Das behauptete jedenfalls der Geflügelhändler, obwohl es diesen Farbschlag nicht wirklich gibt und ich eher glaube das sie ein Zwerg-Krainköpp-Mischling war. Ich denke auch, dass Martha wesentlich älter war als uns der gute Mann Glauben machen wollte. Sie ist auf jeden Fall die erste Henne die bei uns rausgeflogen ist. Wir haben Martha zusammen mit Frida in Nettetal gekauft. Sie war von Beginn an sehr scheu, hektisch und wurde regelrecht hysterisch, wenn man auch nur daran dachte in ihre Nähe zu kommen. Einige Male ist sie vor lauter Panik sogar über den Zaun auf die Straße geflogen. Wir haben Ewigkeiten gebraucht bis wir sie wieder eingefangen hatten. Dennoch habe ich mich mit Leckerbissen und Überredungskünsten redlich bemüht ihr Vertrauen zu gewinnen. Aber es half alles nichts. Das lag möglicherweise auch in ihren heftigen Kalkbeinen, aber den Zusammenhang kannten wir damals noch nicht. Jedenfalls waren wir letztendlich so generved, dass wir sie zum Gelüfgelhändler zurück gebracht haben ...... lebend !!! Obwohl unser Appetit auf Hühnersuppe beachtlich war. Was schließlich aus ihr geworden ist wissen wir nicht.

 

 

 

 

 

 

   Ende
 

 

 

Wie sehen Engel eigentlich aus ...?

 

 

 

 

 

 

 

 

Und ich bin mir sicher, dass es einen Hühner-Himmlel gibt !

 

 

 

 

 

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